Gold mit anderen Geldanlagen kombinieren
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Gold mit anderen Geldanlagen kombinierenAnleger sollten trotz neuer Höhenflüge beim Goldpreis nie ihr ganzes Vermögen in das Edelmetall investieren. «Auch Gold bietet keine hundertprozentige Sicherheit», sagte Ralf Scherfling von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
Scherfling empfiehlt deshalb, Gold immer mit anderen Anlageformen zu kombinieren und nur mit geringen Depotanteilen auf Gold zu setzen. So wird das Risiko möglichst gering gehalten. Der Goldpreis war am Dienstag (9. November) auf den Rekordwert von 1414,46 Dollar (rund 1017 Euro) gestiegen. Wer in Gold investiert, muss außerdem einiges beachten: So gebe es auf Gold zum Beispiel keine Zinsen, erklärte Scherfling: «Der Ertrag von Gold liegt einzig in der Spekulation auf steigende Preise.» Niemand wisse, wann hier das Maximum erreicht sei. Ein zusätzliches Risiko sei außerdem, dass Gold grundsätzlich in US-Dollar gehandelt wird. Zum schwankenden Goldpreis kommen also noch die Schwankungen des US-Dollars hinzu. Für eine Investition in Gold gibt es verschiedene Möglichkeiten. Welche die richtige ist, lasse sich pauschal nicht sagen, sagte Scherfling: «Das hängt immer von den eigenen Vorstellungen und der Risikobereitschaft ab.» Die klassische Methode ist, Goldbarren oder -münzen zu erwerben und bei der Bank einzulagern. Dafür fallen allerdings Gebühren an. Ebenso könnten Anleger Goldzertifikate erwerben. Andere Möglichkeiten sind Goldfonds oder Aktien von Unternehmen, die Goldminen betreiben. Alle Anlagenformen bringen aber gewisse Gebühren mit sich, die vor dem Kauf gründlich verglichen werden sollten. dpa Produktliste für Geldanlage mit Gold
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