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Wo Laub im Garten liegen bleiben sollte
Laub im Garten dient im Winter oft als Kälteschutz, es kann aber auch junge Pflanzen im Wachstum behindern. Hobbygärtner sollten die Blätter daher zusammenkehren und an den richtigen Stellen verteilen, rät die Initiative Pflanzen des Monats.

Nützlich ist Laub unter Gebüschen und Bäumen. Dort bietet eine Blätterdecke bis zu einer Höhe von 15 Zentimetern einen Kälteschutz, und sie verbessert den Boden, da das Laub zu Humus wird. Auch auf leeren Blumenrabatten, zwischen Stauden und im abgeernteten Gemüsegarten wirkt Laub schützend und trägt zur Humusversorgung bei. Hier sollte die Laubschicht aber dünner sein. Für diese sogenannte Flächenkompostierung eignet sich Laub von Obstgehölzen und Blütensträuchern besonders gut.
Grundsätzlich sollten aber niemals kranke, zum Beispiel von Pilzen befallene Blätter auf den Beeten oder unter Bäumen landen. Sie würden die Krankheiten im kommenden Jahr wieder ausbreiten. An anderen Stellen sollte Laub dagegen nicht liegen: Pflanzen mit weichen Trieben oder auch Ziergräsern schaden die Bedeckung und der Lichtmangel, wenn eine dicke Laubschicht auf ihnen ruht, warnt die Initiative. Auch auf Rasen verzichtet der Hobbygärtner besser auf Laubbelag, da er sonst gelb wird. Wege vor dem Haus oder im Garten sollten laubfrei bleiben, sonst kann es bei Regen rutschig werden. dpa
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